Dr. Klaus von Gehlen

Privat-Praxis für Psychotherapie
und angewandte Psychologie

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Abgesehen von zahlreichen Therapiemethoden, gibt es drei grundsätzlich verschiedene psychotherapeutische Richtungen:
          Psychoanalytische Therapie
            Verhaltenstherapie
            Gesprächstherapie

Die Psychoanalyse geht davon aus, daß Störungen Folge von Konflikten sind, die in der Kindheit erlebt aber nicht realistisch gelöst wurden. Diese Konflikte können in der Behandlung erneut erlebt und nunmehr realistisch gelöst werden. Aus psychoanalytischer Sicht sind die frühen ungelösten Konflikte dem Patienten allerdings nicht bewusst, also nicht mit dem Verstand alleine zu lösen, sondern werden erst im Rahmen einer emotionalen Begegnung mit dem Psychotherapeuten einer realistischen Lösung zugänglich gemacht.

Die psychoanalytisch geprägten Behandlungen gibt es als "tiefenpsychologische Therapie", "psychoanalytische Therapie" und (reine) "Psychoanalyse", je nachdem, wie tief sie in das Unbewußte gehen soll.

Im Rahmen tiefenpsychologischer Methoden gibt es verschiedene Richungen, wie etwa Gestalttherapie, systemische Therpie, Familienaufstellungen.

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, daß Störungen erlernt wurden und deshalb auch wieder verlernt werden können. Deshalb werden Lernprozesse eingeübt und gefördert. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Lernmethoden. Der Psychotherapeut ist in der Verhaltenstherapie mit einem Trainer vergleichbar.

Die Gesprächstherapie geht davon aus, daß der Patient selbst die Lösung seiner Probleme findet, wenn er Gelegenheit bekommt, seine Gefühle und Gedanken einem anderen offen mitzuteilen, der dem Patienten in einer ernst nehmenden und nicht wertenden Weise zuhört. Der Therapeut ist in der Gesprächstherapie ein guter Zuhörer.

Im konkreten Fall wende ich im Sinne Integrativer Therapie jeweils die Therapiemethode, bzw. die Methodenkombination an, die sich nach eingehenden Gesprächen mit dem Patienten für ihn persönlich als die  im Einzelfall angemessene Methode erweist, und zwar aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur und der Art seiner Störungen.

Einzeltherapie und Gruppentherapie

In der Regel findet die Psychotherapie als Einzeltherapie statt. Bei der sog. "niederfrequenten" Therapie (in der Regel bei der Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie und tiefenpsychologischen Therapie) sind es 1 bis 2 Stunden (á  50 Min.) in der Woche. Bei der sog. "hochfrequenten" Therapie (bei der analytischen Therapie und der Psychoanalyse, in Einzelfällen aber auch bei der tiefenpsychologischen Therapie) sind es 3 bis 4 Stunden (á  50 Min.) in der Woche.

In einzelnen Fällen findet die Therapie als Gruppentherapie statt und zwar mit einer Frequenz von 1 bis 2 Sitzungen (je 100 Min.) in der Woche, bei einer maximalen Teilnehmerzahl von 8 Patienten.

Sowohl die Einzeltherapie als auch die Gruppentherapie können ergänzt werden durch gelegentliche gruppendynamische Settings in Gestalt von ca. 3-tägigen Gruppenwochenenden. Hier werden Fähigkeiten geübt wie Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Kommunikation mit Anderen, Konflikterkennung, vertrauensbildende Maßnahmen, Beziehungsklärung, u.a.

An diesen Gruppenwochenenden können auch Personen teilnehmen, die sich nicht in Psychotherapie befinden, die aber im Sinne von Selbsterfahrung ihre Komptenz erweitern möchten.